Zeughausareal

Rund um das historische Zeughaus befindet sich eine heterogene Baustruktur mit unterschiedlicher Körnung vom Einfamilienhaus bis zum Wohnturm. Inmitten steht das ehemalige Waffenlager aus dem 16. Jahrhundert. Mit der neuen Wohnbebauung soll auf die vorgefundene Situation ordnend reagiert und der Park eingefasst werden.

Mit angemessenem Abstand wird nördlich des Zeughauses ein dreigeschossiger Riegel platziert. Dieser wird mit einem Versatz als 5-geschoßiges Volumen fortgesetzt, um als Reaktion auf den Erker des Zeughauses eine Platzsituation mit zentralem Freiraum für die BewohnerInnen entstehen zu lassen. Mit einem Wohnturm, der die Gebäudekanten der beiden anderen Bauten aufnimmt findet das Ensemble seinen Abschluss gegen Nordost zum Sillufer hin.

Durch die versetzte Anordnung der Gebäude wird ein nach Süden zum Grün und zur Sill orientierter Quartiers- und Spielplatz aufgespannt. Nördlich der neuen Gebäude befinden sich großzügige Zugangswege und zu den Hauseingängen leicht ansteigende Vorgärten.

Das Gebäudeensemble entspricht in seiner Aufteilung den von unterschiedlichen Bauträgern ausgeführten Wohnungstypen und ermöglicht damit auch eine Parzellierung gemäß der unterschiedlichen Eigentümer und Nutzungen.

Allen Gebäuden ist eine durchgängige, großteils übereinanderliegende und somit einfache Tragstruktur gemeinsam. Ein differenziertes Wohnungsangebot in jedem Haus entspricht sozialer Durchmischung.

Status
In Planung

Innsbruck
2016-2023

Projektpartner
Reitter Architekten

Rendering
MISS3

Team
Antonia Forster
Bernhard Pammer
Airam Eloende González Dorta
Christian Schgör
Stefan Nadegger
Ursula Hertl
Christian Spindler
Helmut Reitter
Gernot Hertl