Wohnbebauung Herakhstrasse

Drei Archipele aus Häusern bilden kleine Quartiersmitten mit begrünten Gemeinschaftsflächen. Diese sind mit den übergeordneten Wegen vernetzt und laden zum Flanieren durchs Areal und an der neuen oberen Promenade ein. Die Stellung der Gebäude folgt einem Prinzip: Hinter der Herakhstraße bilden langgestreckte Riegel entlang der Höhenschichten einen räumlichen Abschluss nach Westen. Die Häuser unterschiedlicher Länge im Osten sind quer zum Hang positioniert und öffnen die Wohnanlage zum Trauntal.

Aus Grundmodulen entstehen Einzelhäuser ebenso wie gekuppelte Doppelhäuser. Jeweils drei oder vier Wohnungen sind in einem Modul auf einer Etage um ein Stiegenhaus organisiert. Sie alle sind je nach Gebäudestellung und Ausblick nach Süden, Westen oder Osten geöffnet und bieten auf den vorgelagerten Balkonen für jeden einen Platz an der Sonne bei gleichzeitiger Beschattung der Verglasungen.

Dem sanften Hang folgend verlaufen die Wege durch eine Abfolge an Freiräumen vielfältiger Qualitäten, Schwellen- wie Binnenplätze mit an die jeweiligen Bedürfnisse angepasster Öffentlichkeit. Wiedererkennbare Figuren mit abwechselnden Höhenentwicklungen und Proportionen prägen eine urbane Silhouette im heterogenen Gefüge.

Die Anpassbarkeit der Wohnebenen sorgt für Variabilität als Antwort auf neue Lebensmodelle, offene Strukturen bieten Möglichkeiten der Aneignung.

Status
Wettbewerb 1. Preis Städtebauliche Studie

Gmunden
2026

Auftraggeber
Stadt Gmunden

Team
Airam Eloende González Dorta
Ulla Zinganell
Ursula Hertl
Gernot Hertl