Friedhof Pfarrkirchen
Sakrales Dach auf der Einfriedung
Eine neue Aussegnungshalle soll aus unserer Sicht zum integrativen Bestandteil der Friedhofsanlage werden und einen Bezug zur Kapelle an der Ecke herstellen. Wir denken sie als Teil der Friedhofsmauer, auf der ein Betondeckel als Flachdach aufliegt. Der Hauptraum der Aussegnungshalle erweitert sich mit einem aufgesetzten Dachstuhl nach oben. Er ist an die Form der Kapelle angelehnt und bildet mit dieser ein zusammengehöriges Geschwisterpaar. von außen gesehen tritt das Ensemble künftig als schlüssige Einheit in Erscheinung. Das Haus drückt nicht nur für Trauergäste Zusammenhalt in der Pfarrgemeinde aus.
Atmosphäre der Stille
Zwischen den beiden Häusern entsteht ein neues Portal zum Friedhof, gleichzeitig ein überdachter Vorplatz zum Verabschiedungsraum – mit geöffneten Eingangstoren lässt sich dieser bei Bedarf auch einfach dazu schalten. Glasziegel in der Dacheindeckung führen Tageslicht ins Innere und lassen Blicke in den Himmel schweifen. Das einstreifende Licht stimmt den Raum hoffnungsvoll und feierlich.
Genutzte Friedhofsmauer
Hinter den Mauern sind auch ein öffentliches WC sowie Räume zur Grabpflege integriert. Ein kleines Atrium sammelt Regenwasser im Trog zur Wasserentnahme, Lagerflächen für Grünschnitt und Humus sind aus dem Blickfeld. Damit wird die Anlage zum Stück der Einfassung, aber auch zum Rahmen für Trauer und Friedhofsnutzung.
Die neu verwendeten Materialien sind rezyklierbar und schadstofffrei. Flachdachbereiche werden begrünt. Wir greifen mit geschlämmtem Mauerwerk, Holzdachstuhl und Biberschwanzziegel auf traditionelle Bauweisen zurück.
Status
In Planung
Pfarrkirchen
2025 –
Team
Caroline Waglhuber
Ursula Hertl
Christian Spindler
Gernot Hertl





